– Essen – ein bewegtes Thema

„Passt schon Größe 34? Habe ich mich beim Kalorienzählen auch nicht verrechnet? Meine Mutter nervt mit ihrem `Kind, iss doch was Anständiges!´ Je dünner desto doller? Wie machen das bloß die Models? Und wie viel Stunden halte ich heute durch mit Mineralwasser?“

Fragen und Gedanken, mit denen in unterschiedlichen Formen viele Mädchen und (junge) Frauen täglich umgehen.

Zentrale Themen wie Angst, Kontrolle und Druck, contra Selbst-Vertrauen und Selbst-Bewusstein spielen im Problemfeld „Essen und Sucht“ eine große Rolle.

Sprache ist lediglich ein Ausdrucksmittel, und bietet oft nicht die Möglichkeit, das Eigene zu formulieren. Missverständnisse, Kampf und Rückzug sind die Folgen.

In einer Kombination aus gestalterischen und bewegten Methoden machen wir die eigenen Positionen zu diesem Thema sichtbar: In dem wir auf Ebenen klettern und die Perspektive wechseln oder uns von Gefühlen ein Bild, eine Collage machen oder schreibend auf dem Pfad der eigenen Biographie wandeln. Es gibt viele Wege, um individuelle als auch beziehungsdynamische Aspekte des Themas zu bearbeiten. Die Herausforderungen der einzelnen Übungen helfen dabei, eigene Grenzen einzuschätzen und sich in den neuen Rollen auszuprobieren. Reflektiert wird gemeinsam. Diese Erfahrungen bilden die Basis zum Transfer in den persönlichen bzw. beruflichen Alltag.